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X-projekt I
Doroteja Novosel Balov wurde 1962 in Zagreb, Kroatien, geboren. Sie veröffentlichte die Gedichtbände "Ka Oazi" (Meditor, Zagreb, 1997); "Vremeto ne" (TRI, Skopje, 2001), "Pjev bivanju - Gesang ans Sein" (zweisprachig, Verlag an der Spree, Berlin, 2007) "Vrijeme ne" (Nova knjiga Rast, Zagreb, 2008).
Seit 1986 lebt und arbeitet sie in Berlin.
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Aus: Gesang ans Sein (Pjev bivanju)
Aus dem Kroatischen von Elizabeta Lindner
Lektorat: Petra Huber
Seit 1986 lebt und arbeitet sie in Berlin.
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Aus: Gesang ans Sein (Pjev bivanju)
Aus dem Kroatischen von Elizabeta Lindner
Lektorat: Petra Huber
Ich bin es nicht ich bin es doch
Ich bin es nicht ich bin es doch
Die Erde das Meer ein müder Stern ein Bach
Ich bin ein Felsspalt ein Engtal der Fels selbst
Im Flussbett ein uralter Lauf
Bin ich es oder nicht frage ich die Vögel
Die verpflanzte Rose
Wenn das Gewölbe ruht
Besinne ich mich auf den Überfluss
Wie der Mühsal wegen die Saat aufgeht
Ich bin es nicht ich bin es doch
Der durstigen Erde ungangbarer Weg
Ich war
Ich hörte
Es war mein eigener Widerhall
Der aus dir spricht
Der Einklang der Töne
Im Spektrum aller Nähen
Dich sehen in mir
Und im Himmel
In der Wahrheit und im Behaupten des Seins
Ich der dein Frieden war
Du die meine gesamte Hoffnung gewesen
Ich bin das Leben doch
Auch wenn unwahrhaftig mein Wesen
Ich war die Liebe
Von ihr selbst berauscht
Die Liebe stark entzückend
Ich war das Feuer aus den Quellen der Erde
Derjenige der ihre Steine gestaltet
Und im Spektrum der Nähe
Jede ihre Pore betrachtet
An dem Atem der Erde
Und der Erde der Erde
Hast du dich gesättigt deinen Durst gestillt
Von ihrem Regen gespült
Von der Sonne versengt berührt
Ich bin der unsichtbare Lauf deines Seins
Du bist meine Ruhe meine Stimme
Mein allererstes Wesen
Der Einklang der Töne
Ich hörte
Und weiß
Ich bin hier gewesen
Gedanken
Alle meine
Wählen eigene Wege
Unruhig
Dulden keine Befehle
Keine Lenkung
Befreit und für sich
Erforschen die Traumschöpfung
Das All-Sein
Ich sehe meine Rolle muss mich wieder schulen
Sehe die Welt sich mir verhüllen
Doch ich sehe meine Wahl -
Jeder Gedanke mein
Gehört einzig mir
Lebt die eigene Natur
Wird aus sich selbst
Alt und neu
Ewig für sich
Im Dialog
Beharrlich
Nimmt den Raum in Besitz
Sammelt Weisheit
Löst auf
Hat seine eigene Zählweise
Die Eigenart des Traums
Ein herrliches Zuhause
Sogar in der Welt der Stille
Ein Willkommenheißen
Er des Lebens lebendiger Gedanke
Fokus
Der Zustand
Verborgen
Woanders
Sehe ich
Meine neuen Finger an
Sogar Aussichten habe ich
Dort
Auf hoher See
Wurde ich zum Warten
Wie ein Tuch
Schwebe ich
Über den Feldern
Meiner Wiese
Dem ersten Fels
In der Sehnsucht
Woanders in die Höhe
Des Selbst
Des Fortschritts
Der Quelle
Des neuen Sehens
Immer mehr
Neues Sehen
Schleicht sich aus dem Versteck
Der Zustand tut es jetzt
Bereut es später
Flucht
Warum es jetzt erwähnen
Vor derselben Einsicht warnen
In sich die wahre Vision
Finden
Den Vorhang hochziehen
Es sind noch Spuren
In meinem Morgen
Der Schrei
Ehemalig vorbei
Um die Angst zu lindern
Deckt
Die Erinnerung
Des Spiels
Heimliche Absicht auf
Und verschwindet aus meinem Morgen
Und ich
Zum Zugvogel geworden
Und zum ersten Märchen
Erinnere mich an den Schnee
Das alte Träumen
Wie das Vlies zu vergolden
Die glänzenden Gaben und das Schicksal
Und sehe mich
Hie und da
Wo die Berge am höchsten
Die Schönheiten riesengroß
Strauchig und für sich
Da dämmert es am stillsten
Durch die ganze Lebensfülle
Widerrufen
Die Schöpfung
Wer Zeit verbringt der weiß
Die Vorahnung kann vorhersagen
Gleichartig werden im Vlies zusammentreffen
Das Gedankenweben und das Weiterbewegen
Jedes Satzes -
Siehst du durch das Fenster
Die Begierde die Lauer der Versuchung
Menschlicher Natur
Im Streben
Zum Ende drängt
Das wesentliche Wesen
Das im Ursprung erwähnt
Die Suche ist Entscheidung
Im Sinne der Anordnung
Der Ordnungsharmonie
Der gefangenen Geburten
Im Gral ist Wasser
Des ursprünglichen Dürstens wegen
Im Gral ist der erste wahre Trank
Der Zauberer schläft nicht
Bereitet neue Köstlichkeiten zu
Für alles eine Wirkung -
Bringt einen das Verdienst ins Paradies
Ist die Sünde mit Tränen zu sühnen
Des Himmelskönigs Befehl
Gab großzügig dem Leben
Das Leben
Das Gedankenweben
Jeder Alles ein Gedanke
Wer Zeit verbringt der weiß
Um des Seins durchdachtes Geheimnis
Der Tod
Überholt die ganze Hoffnung
Der Humus ist des Feldes Weg
Auch dort wo es mich nicht gibt
Soll ich trotzdem klar sehen
Und das Schreiben der Zeitkontur verstehen
„Nicht wählen die Zeit erfassen
den bedingten Lauf verlassen“

Ich bin es nicht ich bin es doch
Die Erde das Meer ein müder Stern ein Bach
Ich bin ein Felsspalt ein Engtal der Fels selbst
Im Flussbett ein uralter Lauf
Bin ich es oder nicht frage ich die Vögel
Die verpflanzte Rose
Wenn das Gewölbe ruht
Besinne ich mich auf den Überfluss
Wie der Mühsal wegen die Saat aufgeht
Ich bin es nicht ich bin es doch
Der durstigen Erde ungangbarer Weg
Ich war
Ich hörte
Es war mein eigener Widerhall
Der aus dir spricht
Der Einklang der Töne
Im Spektrum aller Nähen
Dich sehen in mir
Und im Himmel
In der Wahrheit und im Behaupten des Seins
Ich der dein Frieden war
Du die meine gesamte Hoffnung gewesen
Ich bin das Leben doch
Auch wenn unwahrhaftig mein Wesen
Ich war die Liebe
Von ihr selbst berauscht
Die Liebe stark entzückend
Ich war das Feuer aus den Quellen der Erde
Derjenige der ihre Steine gestaltet
Und im Spektrum der Nähe
Jede ihre Pore betrachtet
An dem Atem der Erde
Und der Erde der Erde
Hast du dich gesättigt deinen Durst gestillt
Von ihrem Regen gespült
Von der Sonne versengt berührt
Ich bin der unsichtbare Lauf deines Seins
Du bist meine Ruhe meine Stimme
Mein allererstes Wesen
Der Einklang der Töne
Ich hörte
Und weiß
Ich bin hier gewesen
Gedanken
Alle meine
Wählen eigene Wege
Unruhig
Dulden keine Befehle
Keine Lenkung
Befreit und für sich
Erforschen die Traumschöpfung
Das All-Sein
Ich sehe meine Rolle muss mich wieder schulen
Sehe die Welt sich mir verhüllen
Doch ich sehe meine Wahl -
Jeder Gedanke mein
Gehört einzig mir
Lebt die eigene Natur
Wird aus sich selbst
Alt und neu
Ewig für sich
Im Dialog
Beharrlich
Nimmt den Raum in Besitz
Sammelt Weisheit
Löst auf
Hat seine eigene Zählweise
Die Eigenart des Traums
Ein herrliches Zuhause
Sogar in der Welt der Stille
Ein Willkommenheißen
Er des Lebens lebendiger Gedanke
Fokus
Der Zustand
Verborgen
Woanders
Sehe ich
Meine neuen Finger an
Sogar Aussichten habe ich
Dort
Auf hoher See
Wurde ich zum Warten
Wie ein Tuch
Schwebe ich
Über den Feldern
Meiner Wiese
Dem ersten Fels
In der Sehnsucht
Woanders in die Höhe
Des Selbst
Des Fortschritts
Der Quelle
Des neuen Sehens
Immer mehr
Neues Sehen
Schleicht sich aus dem Versteck
Der Zustand tut es jetzt
Bereut es später
Flucht
Warum es jetzt erwähnen
Vor derselben Einsicht warnen
In sich die wahre Vision
Finden
Den Vorhang hochziehen
Es sind noch Spuren
In meinem Morgen
Der Schrei
Ehemalig vorbei
Um die Angst zu lindern
Deckt
Die Erinnerung
Des Spiels
Heimliche Absicht auf
Und verschwindet aus meinem Morgen
Und ich
Zum Zugvogel geworden
Und zum ersten Märchen
Erinnere mich an den Schnee
Das alte Träumen
Wie das Vlies zu vergolden
Die glänzenden Gaben und das Schicksal
Und sehe mich
Hie und da
Wo die Berge am höchsten
Die Schönheiten riesengroß
Strauchig und für sich
Da dämmert es am stillsten
Durch die ganze Lebensfülle
Widerrufen
Die Schöpfung
Wer Zeit verbringt der weiß
Die Vorahnung kann vorhersagen
Gleichartig werden im Vlies zusammentreffen
Das Gedankenweben und das Weiterbewegen
Jedes Satzes -
Siehst du durch das Fenster
Die Begierde die Lauer der Versuchung
Menschlicher Natur
Im Streben
Zum Ende drängt
Das wesentliche Wesen
Das im Ursprung erwähnt
Die Suche ist Entscheidung
Im Sinne der Anordnung
Der Ordnungsharmonie
Der gefangenen Geburten
Im Gral ist Wasser
Des ursprünglichen Dürstens wegen
Im Gral ist der erste wahre Trank
Der Zauberer schläft nicht
Bereitet neue Köstlichkeiten zu
Für alles eine Wirkung -
Bringt einen das Verdienst ins Paradies
Ist die Sünde mit Tränen zu sühnen
Des Himmelskönigs Befehl
Gab großzügig dem Leben
Das Leben
Das Gedankenweben
Jeder Alles ein Gedanke
Wer Zeit verbringt der weiß
Um des Seins durchdachtes Geheimnis
Der Tod
Überholt die ganze Hoffnung
Der Humus ist des Feldes Weg
Auch dort wo es mich nicht gibt
Soll ich trotzdem klar sehen
Und das Schreiben der Zeitkontur verstehen
„Nicht wählen die Zeit erfassen
den bedingten Lauf verlassen“
